Geschichte

1978

Die Passantenhilfe wurde 1978 als Kooperationsprojekt der Heilsarmee und der beiden Landeskirchen gegründet. Wegen der damals existierenden offenen Drogenszene in Bern bestand die Notwendigkeit, eine zentrale Koordinationsstelle für all diese Menschen ohne festen Wohnsitz zu schaffen. Damit sollte unter anderem verhindert werden, dass Klienten von mehreren kirchlichen Stellen und Instutionen der Heilsarmee gleichzeitig unkoordiniert unterstützt werden.

Als Name wurde für die neue Stelle "Kirchliche Passantenhilfe Bern und Sozialberatung der Heilsarmee" gewählt. 

Für Klienten und in der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen etablierte sich schliesslich die Kurzform "Passantenhilfe".

 

1982

Um gesamtstädtische soziale und kirchliche Aufgaben zu finanzieren und weitere Projekte aufzubauen, gründeten die reformierte und die katholische Gesamtkirchgemeinde Bern mit der Heilsarmee und anderen grösseren Gemeinschaften 1982 den Verein "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Stadt Bern" (AKiB).


Ab 2008

Seit 2008 wird der Verein dank Zuwachs durch etliche kirchliche Agglomerationsgemeinden "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Region Bern" (AKiB) genannt.

 

In der Praxis stellte sich die Passantenhilfe bald als deutliche Entlastung für die Kirchgemeinden heraus. Erstmals war eine zentrale Stelle in Bern für nicht ansässige Hilfesuchende zuständig.

Für die Sozialdienste ist die Passantenhilfe ebenfalls eine Entlastung. Personen, die keinen Anspruch auf staatliche Hilfe haben oder noch auf einen Entscheid warten müssen, können schnell und unbürokratisch finanziell und mit Sachleistungen unterstützt werden.

 

Seit der Gründung 1978 suchten immer mehr Klienten die Stelle auf. In den vergangenen Jahren hatten wir pro Jahr immer weit über 4000 persönliche Klientenkontakte. 

 

Über die Jahre hinweg hat sich die Klientel geändert.Waren es in der Gründungszeit hauptsächlich Menschen aus der offenen Drogenszene, sind es heute oft Asylbewerber oder Osteuropäer aus den neuen EU-Staaten, die auf Arbeitssuche in die Schweiz kommen.

 

Dass wir seit vielen Jahren kaum Gewaltsituationen oder Diebstähle im Sozialbüro erleben, deuten wir als Auswirkung unseres gelebten Mitgefühls. Immer wieder drücken  Unterstützte beim Verabschieden ihre Dankbarkeit aus.

 

Diese Dankbarkeit möchten wir gerne den Mitgliedern und der Leitung der AKiB für das geschenkte Vertrauen weiter geben.

  

Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen

Region Bern

 

Spenden:

Passantenhilfe

3007 Bern

PC: 30-4191-1


Kirchliche Passantenhilfe und Sozialberatung der Heilsarmee

Gartenstrasse 8
3007 Bern

 

Öffnungszeiten

Ohne Anmeldung

Mo 9 - 11.30

Di   9 - 11.30

Mi      

Do  9 - 11.30

Fr   9 - 11.30

14 - 16 Uhr

14 - 16 Uhr

14 - 16 Uhr

14 - 16 Uhr

14 - 16 Uhr


 

Tel. 031 380 75 41

manfred_jegerlehner(at)

heilsarmee.ch

 

Tel. 031 380 75 40

ursula_kaeufeler(at)

heilsarmee.ch

 

sozial_bern(at)heilsarmee.ch

 

Ausserhalb der Öffnungszeiten:

Pikettdienst durch das Passantenheim der Heilsarmee,

Muristrasse 6

3006 Bern

Tel: 031 351 80 27